DARLEHEN GEBEN

Mitglieder können der Genossenschaft Darlehen geben um den Aufbau eines zukunftsweisenden, produktiven Hofs zu unterstützen.

Dieses Geld wird für notwendige Investitionen wie Traktoren, Gewächshaus, Kühllager oder Werkstatt dringend gebraucht.

Dieses Modell der Finanzierung wird seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt, um Projekte – welche wenig Eigenkapital besitzen – dennoch zu realisieren.

Nur Mitglieder der KoLa Genossenschaft können Direktkredite zeichnen.
Es ist jedoch ebenso möglich, unterstützendes Mitglied der Genossenschaft zu werden, ohne Gemüse beziehen zu wollen. 
Darlehen der Mitglieder können bis zu 2 % verzinst werden.

INTERESSE?

Bitte melde dich unter info@kolaleipzig.de 

FAQs zu den Darlehen

Die Erfahrungen aus der Gemüsebaukooperative Rote Beete eG haben uns gezeigt, dass solidarische Landwirtschaft als alternatives Wirtschaftsmodell funktioniert. Es gab hier zu keinem Zeitpunkt Probleme bei der Rückzahlung der Darlehen der Mitglieder.

Dennoch: Diese Darlehen sind nicht risikofrei. Wir können nicht die gleichen Sicherheiten wie eine Bank bieten. Im Fall einer Insolvenz des Projekts werden die Darlehen der Mitglieder nicht vorrangig behandelt. Wir sind verpflichtet, zuerst andere Gläubiger, etwa Banken, zu bedienen. Insolvenzen existieren auch bei Genossenschaften, aber sie sind durch die regelmäßige Prüfung – im Vergleich zu anderen Rechtsformen, sehr selten.

Wir kalkulieren  so, dass einzelne Darlehen der MItglieder jederzeit zurückgezahlt werden können. Falls größere Kredite oder viele Kredite auf einmal gekündigt werden, werben wir aktiv für neue Darlehen, so dass niemand auf sein oder ihr Geld warten muss.

In Deutschland ist das Einwerben von Nachrangdarlehen durch das Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) und das Kleinanlegerschutzgesetz reguliert. Zweck der Gesetze ist u.a., Darlehensgeber bei möglicherweise riskanten Finanzgeschäften zu schützen. Nachrangdarlehen können daher in der Regel nur mit hohen Auflagen (Prospektpflicht) eingeworben werden, die dazu sehr kostenintensiv sind. Da jedoch speziell Genossenschaften nur durch das finanzielle Mitwirken ihrer Mitglieder funktionieren können, gelten für Genossenschaften Ausnahmen, welche im §2 des Vermögensanlagegesetzes geregelt sind. Genossenschaften sind von der Prospektpflicht für Nachrangdarlehen ausgenommen, wenn diese ausschließlich den Mitgliedern der Genossenschaft angeboten werden und für den Vertrieb der Vermögensanlagen keine erfolgsabhängige Vergütung gezahlt wird. Vor Vertragsabschluss muss der Vorstand dafür sorgen, dass den Mitgliedern die wesentlichen Informationen über die Vermögensanlage zu Verfügung gestellt wird. Unter den genannten Voraussetzungen können wir Nachrangdarlehen von Genossenschaftsmitgliedern annehmen.

Schreib eine Mail an info@kolaleipzig.de und wir schicken dir einen Muster-Vertrag zu.

Darlehen von Mitgliedern werden in Deutschland rechtlich als Nachrangdarlehen mit einer qualifizierten Rangrücktrittsklausel gestaltet. Im Fall einer Insolvenz des Projekts werden DarlehensgeberInnen nicht vorrangig behandelt. Wir sind verpflichtet, zuerst andere Gläubiger, etwa Banken, zu bedienen.

Die Annahme von Darlehen der Genossenschaftsmitglieder (Nachrangdarlehen) der in Gründung befindlichen Genossenschaft KoLa Leipzig unterliegt den Regelungen des Vermögenanlagengesetzes. Danach bietet KoLa Leipzig mehrere Vermögensanlagen mit unterschiedlichen Zinssätzen an. Im Rahmen einer einzelnen Vermögensanlage werden innerhalb von 12 Monaten nicht mehr als insgesamt 100.000 Euro bzw. maximal 20 Darlehen von Mitgliedern angenommen. Es besteht daher keine Prospektpflicht nach dem Vermögensanlagengesetz (Bagatellgrenze).

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