Mitgliederdarlehen

Wohin mit meinem Geld?

Mitglieder können Direktkredite zeichnen

Direktkredite sind Darlehen von Privatpersonen, welche uns damit ihr Geld direkt leihen, so dass wir damit KoLa Leipzig als Produktionsbetrieb aufbauen können. Dieses Modell der solidarischen Finanzierung wird seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt, um Projekte – welche wenig Eigenkapital besitzen, dennoch zu realisieren. Nur Mitglieder der KoLa Genossenschaft können Direktkredite zeichnen.

Ein erster Entwurf der zukünftigen Hofstelle. Vielen Dank an Jakob hierfür!

Wozu werden Mitgliederdarlehen verwendet?

Auf dem Land, für welches wir einen langfristigen Erbpachtvertrag bekommen, werden wir Schritt für Schritt eine ökologische Hofstelle errichten – mit Maschinen, Richthalle zur Gemüseaufbereitung, Werkstatt und Mitglieder-Gebäude. Gleichzeitig schaffen wir einen zukunftsweisenden, produktiven Hof – welcher eine Plattform für Austausch, Bildung und Gemeinschaft sein wird.

F.A.Q

Hier finden Sie die Antworten zu den wichtigsten Fragen. Diese werden wir zukünftig noch ergänzen.

Die Erfahrungen aus der Gemüsebaukooperative Rote Beete eG haben uns gezeigt, dass solidarische Landwirtschaft als alternatives Wirtschaftsmodell funktioniert. Es gab hier zu keinem Zeitpunkt Probleme bei der Rückzahlung von Direktkrediten.

Dennoch: Direktkredite sind nicht risikofrei. Wir können nicht die gleichen Sicherheiten wie eine Bank bieten. Im Fall einer Insolvenz des Projekts werden DirektkreditgeberInnen nicht vorrangig behandelt. Wir sind verpflichtet, zuerst andere Gläubiger, etwa Banken, zu bedienen. Insolvenzen existieren auch bei Genossenschaften, aber sie sind durch die regelmäßige Prüfung – im Vergleich zu anderen Rechtsformen, sehr selten.

Wir kalkulieren  so, dass einzelne Direktkredite jederzeit zurückgezahlt werden können. Falls größere Kredite oder viele Kredite auf einmal gekündigt werden, werben wir aktiv für neue Direktkredite, so dass niemand auf sein oder ihr Geld warten muss.

In Deutschland ist das Einwerben von Nachrangdarlehen durch das Vermögensanlagengesetz (VermAnlG) und das Kleinanlegerschutzgesetz reguliert. Zweck der Gesetze ist u.a., Darlehensgeber bei möglicherweise riskanten Finanzgeschäften zu schützen. Nachrangdarlehen können daher in der Regel nur mit hohen Auflagen (Prospektpflicht) eingeworben werden, die dazu sehr kostenintensiv sind. Da jedoch speziell Genossenschaften nur durch das finanzielle Mitwirken ihrer Mitglieder funktionieren können, gelten für Genossenschaften Ausnahmen, welche im §2 des Vermögensanlagegesetzes geregelt sind. Genossenschaften sind von der Prospektpflicht für Nachrangdarlehen ausgenommen, wenn diese ausschließlich den Mitgliedern der Genossenschaft angeboten werden und für den Vertrieb der Vermögensanlagen keine erfolgsabhängige Vergütung gezahlt wird. Vor Vertragsabschluss muss der Vorstand dafür sorgen, dass den Mitgliedern die wesentlichen Informationen über die Vermögensanlage zu Verfügung gestellt wird. Unter den genannten Voraussetzungen können wir Nachrangdarlehen von Genossenschaftsmitgliedern annehmen.

Schreiben Sie eine Mail an info@kolaleipzig.de und wir schicken Ihnen einen    Muster – Vertrag zu.

Direktkredite werden in Deutschland rechtlich als Nachrangdarlehen mit einer qualifizierten Rangrücktrittsklausel gestaltet. Im Fall einer Insolvenz des Projekts werden DirektkreditgeberInnen nicht vorrangig behandelt. Wir sind verpflichtet, zuerst andere Gläubiger, etwa Banken, zu bedienen.

Die Annahme von Direktkrediten (Nachrangdarlehen) des Vereins Allmende
Taucha e.V. (i. Gr.) und der in Gründung befindlichen Genossenschaft KoLa Leipzig unterliegt den Regelungen des Vermögenanlagengesetzes. Danach bietet KoLa Leipzig mehrere Vermögensanlagen mit unterschiedlichen Zinssätzen an. Im Rahmen einer einzelnen Vermögensanlage werden innerhalb von 12 Monaten nicht mehr als insgesamt 100.000 Euro bzw. maximal 20 Direktkredite angenommen. Es besteht daher keine Prospektpflicht nach dem Vermögensanlagengesetz (Bagatellgrenze).

Menü schließen