Rückblick August 2019: Auf einmal kommt alles auf einmal.

Das IT Projekt nimmt Formen an

Wir haben einen Tag lang in einem Design-Thinking Workshop zusammen mit zwei Experten herausgefiltert, welche IT-Lösungen es für Kola Leipzig und andere solidarisch wirtschaftende Betriebe braucht. Dabei geht es vor Allem um die zukünftige App. Hier stehen die Mitglieder im Mittelpunkt, wir haben dabei vorher Interviews durchgeführt, diese analysiert und Prioritäten erstellt. Was muss die App auf jeden Fall können? Was wären nette Spielereien? Was ist zwar toll, aber praktisch nur unter hohem Aufwand umsetzbar?

Umzug beim Tauchscher: Nein zur B87 durch die Partheaue

Die Stadt Taucha leidet unter zuviel Verkehr. Das merken wir selbst wenn wir dort zu unserem Büro wollen. Es gibt schon seit langem Pläne für eine Erweiterung der B87 als Umgehungsstraße, um dieses Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Insgesamt gibt es drei verschiedene Varianten für die Umgehungsstraße. Eine davon ist ein Tunnel welcher unter Taucha durchgeht, aber recht teuer ist. Zwei der Varianten verlaufen durch die Parthenaue, über landwirtschaftliche Flächen und bedrohen direkt den solidarischen und ökologischen Anbau in der Region. Zudem sollen 720.000 m² Fläche versiegelt werden. Da viele Betriebe von den letzten beiden Varianten ernsthaft bedroht sind, wurde ein gemeinschaftlicher Umzug mit Trakoren beim Stadtfest Tauchscher am 25.8. organisiert. Die Traktoren wurden mit und bei der Roten Beete eG in Sehlis vorbereitet. Niels fährt den Trekker!

Die Gründung der Genossenschaft

Im Mai haben wir uns für den Prüfverband entschieden, danach hat Hanno zum ersten Mal mit dem Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften (ZdK) telefoniert. Dieser berät zusätzlich zum Prüfverband bei der Genossenschafts-Gründung und übernimmt die (nicht unerheblichen) Kosten für die Erstprüfung. Danach mussten wir den Finanzplan, Satzung und noch diverse andere Formulare einreichen. Nun haben wir 9 KandidatInnen für den Aufsichtsrat zusammen und wir können in den nächsten zwei Wochen die erste Generalversammlung einberufen. Die erste Generalversammlung werden wir in kleinem Kreis durchführen. Da orientieren wir uns an den Erfahrungen anderer Genossenschaften & wissen dass wir so viel Zeit und bürokratischen Aufwand mit dem Prüfverband sparen können.

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