Beim Vorbereitungstreffen für den Gemeinschaftsstand der Ökofete fragten wir einen kleinen Jungen, was ihm beim Gärtnern am Meisten Spaß macht: „Kartoffeln ausgraben“. Daher gabs bei der Ökofete die Kartoffelschatzsuche in einer großen Sand-Wanne. Für silberne Kartoffeln gabs süße Kirschen zu gewinnen.

Kinderhände bei der Suche nach dem silbernen Gold der Erde 😉
Dieser Baum versorgte das Team mit weiteren Kirschen
Hanno vorm KoLa Banner

Wir waren überwältigt von dem vielen positiven Zuspruch. Durchgängig war eine Traube vorm Stand. Katharina Krefft von den Grünen war zu Besuch, Heiko Rosenthal, der Umweltbürgermeister ebenfalls. Radio Blau und MDR Wissen haben wir Interviews gegeben und unsere Newsletter Liste ist um 100 % gewachsen.

Kooperation statt Konkurrenz

Es gibt in Leipzig sechs weitere solidarisch wirtschaftende Betriebe: die Solidarische Feldwirtschaft, die Ackerillas, die Rote Beete, die Kleine Beete und Allerlei. Wir wünschen uns Alle eine Wirtschaft  in welcher nicht Profite Einzelner, sondern Mensch und Natur im Mittelpunkt stehen.

Dennoch sind wir natürlich auch nicht frei von Ängsten á la: Was passiert wenn die Nachfrage nach unserem Gemüse nicht groß genug ist? Was ist wenn nicht alle genügend Mitglieder finden?

Es gab daher die Idee regelmäßiger Kooperationstreffen und eines Gemeinschaftsstandes, um möglichst häufig und immer wieder mit den anderen Betrieben in Kontakt zu kommen. Konflikte sind dadurch nicht passé, aber werden durch den Kontakt ganz anders bearbeitet. Der Zuspruch auf der Ökofete hat uns Allen aber nochmal bestätigt: Es gibt genügend Nachfrage in Leipzig. Alle bestehenden Betriebe haben eine Warteliste.

Übrigens: Die Ackerillas haben gerade eine Crowdfunding Kampagne am Laufen. Diese findet ihr hier unter diesem Link. Jeder Schritt in Richtung regionaler Landwirtschaft und unabhängiger Ernährung ist wichtig und wir unterstützen Alle die sich hierfür einsetzen! Den Wandel können wir nur erreichen wenn wir uns zusammen tun und dicht beieinander stehen.

Das Abschlussbild nach dem Standabbau
Der Stand kurz vorm Abbau. Vielen Dank auch nochmal an Susanne für den tollen Pavillon und an Kristin, Isa und Lukas für die Banner!
Letzte Kartoffeln werden aus der Erde gewühlt
Das KoLa-Betriebskonzept, die neuen Flyer und erste Kleidungsstücke
Martin von der solidarischen Feldwirtschaft hat mit Kindern die Papierblumen in den KoLa-Fläschen gebastelt

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