WIE SIND WIR ORGANISIERT?

KoLa Leipzig ist als GENOSSENSCHAFT und SOLIDARISCHE LANDWIRTSCHAFT organisiert.

Mittels kollektiver Organisationsstrukturen wollen wir den Menschen in den Mittelpunkt des Wirtschaftens stellen. Gewinne landen nicht bei Einzelnen –  sondern werden verwendet um den Betrieb noch nachhaltiger zu machen. 

So funktioniert die Genossenschaft:

Jedes Genossenschaftsmitglied hat in der Generalversammlung genau eine Stimme. Die Generalversammlung ist das oberste Organ der Genossenschaft. Sie tagt mindestens einmal im Jahr, trifft alle Grundsatzentscheidungen und wählt Vorstand und Aufsichtsrat.

Der Vorstand führt das operative Geschäft, kümmert sich also um den Gemüsebau, die Kommunikation, die Logistik, Finanzen, Technik, IT, etc. Er besteht aus drei Personen.

Der 
Aufsichtsrat kontrolliert und berät den Vorstand. Er besteht aus neun Personen.

In der Satzung werden alle Rechte und Pflichten der Mitgliedern und der genossenschaftlichen Organe (Mitgliederversammlung, Vorstand, Aufsichtsrat) festgelegt.

So funktioniert Solidarische Landwirtschaft

Die Genossenschaft beschäftigt ein professionelles GärtnerInnenteam und MitarbeiterInnen im Vertrieb und in der Verwaltung. Diese kümmern sich um den Anbau, das Kistenpacken, das Ausführen an die Verteilstationen, die Organisation von Hoffesten und vielem mehr.

Nur Mitglieder können Ernteanteile bestellen. In einer gemeinsamen Bietrunde zu Beginn des Jahres geben zudem alle an, wie viel sie für ihren Gemüseanteil in diesem Jahr bezahlen werden. Als Orientierung dienen dafür die Richtpreise für die Gemüseanteile. Wer mehr hat, gibt mehr. Wer weniger hat, gibt weniger. Es wird solange geboten, bis die notwendige Summe für das kommende Jahr zustande gekommen ist. Der Anbau ist so solidarisch gesichert und die Ernte kann dann gemeinsam geteilt werden.

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