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Werde Genossenschafts-Mitglied
bei KoLa Leipzig!

Die Genossenschaft KoLa Leipzig wurde im September 2019 gegründet – ab jetzt könnt ihr mit dabei sein! 

Werde Mitglied in unserer Genossenschaft und damit MiteigentümerIn am ganzen Betrieb – den Karotten, den Apfelbäumchen, den Traktoren und den Gebäuden – und genieße faires, frisches, biologisches Obst und Gemüse!

Mit einer Genossenschafts-Einlage von 300 € bist du dabei. 

Es ist auch möglich und erwünscht, weitere Genossenschaftsanteile à 100 € zu zeichnen.
Um Mitglied zu werden, fülle einfach die untenstehende Beteiligungserklärung aus und schicke sie unterschrieben per Post an uns.

An KoLa Leipzig eG

An der Schmiede 4

04425 Taucha

Hast du weitere Fragen, wie das mit der Genossenschaft funktioniert?
Viele Antworten findest du unten in der Fragenliste.
Und falls nicht: Frag uns gerne direkt:
Kontakt

Hier findest du die Beteiligungserklärung,
die Satzung und unser Betriebskonzept:

Downloads

Häufig gestellte Fragen zur Mitgliedschaft und zur Genossenschaft

Um Mitglied der Genossenschaft zu werden, musst du mindestens 3 Geschäftsanteile à 100€ einzahlen, also gesamt 300 €.

Mit deiner Einlage wirst du MiteigentümerIn am Betrieb KoLa Leipzig. Die Einlage ist das Eigenkapital der Genossenschaft. Mit dieser können Investitionen getätigt werden (Traktoren, Gewächshaus, Brunnen, …).

1. Je mehr Anteile Mitglieder halten, desto mehr Kapital steht für Investitionen in Gewächshaus, Traktoren, Naturschutzmaßnahmen etc. zur Verfügung.

2. Je mehr Anteile Mitglieder halten, desto weniger sind wir in der Aufbauphase auf Bankkredite angewiesen. Und je weniger wir auf Bankkredite angewiesen sind, desto weniger Zinsen müssen wir zahlen. Zinszahlungen erhöhen die Kosten des Betriebs – und dadurch auch die Kosten für unser Gemüse.

1. Nur als Mitglied kannst du Ernteanteile beziehen.

2. Als Mitglied wirst du zu allen Veranstaltungen eingeladen und lernst interessante Leute kennen.

3. Du bist als Mitglied MiteigentümerIn von KoLa Leipzig und kannst demokratisch mitbestimmen.

4. Als Mitglied unterstützt du die Transformation von Landwirtschaft und Ernährung hin zu mehr Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit.

Ja. Die Frist zur Kündigung beträgt zwei Jahre zum Ende des Geschäftsjahres (§ 6 der Genossenschaftssatzung). Unser Geschäftsjahr endet jedes Jahr zum 30. Juni.
Beispiel: Kündigst du im Juni 2020, wird deine Kündigung zum 30. Juni 2022 vollzogen.

Die zweijährige Kündigungsfrist dient dazu, die Finanzen unserer Genossenschaft stabil und planbar zu halten.

Prinzipiell ja. Wenn die Genossenschaft während deiner Mitgliedschaft allerdings Verluste macht, kann sie diese anteilig auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder verteilen. In diesem Fall erhältst du nur einen entsprechenden Teil deines Geldes zurück. Um durch Verluste geminderte Geschäftsguthaben wieder auffüllen zu können, werden wir laut Satzung mindestens 10 Prozent des Jahresüberschusses zurücklegen (§ 17 Abs. 5).

Die Auszahlung erfolgt ca. ein halbes Jahr, nachdem die Kündigung wirksam geworden ist (bei Kündigung im Mai 2020 also Ende 2022). Die Auszahlung von Geschäftsguthaben kann sich verzögern, wenn dadurch das in der Satzung festgelegte Mindestkapital unterschritten wird (§ 10 Abs. 5). Das Mindestkapital ist eine Regelung zur finanziellen Stabilität der Genossenschaft.

Du kannst einzelne oder alle deine Genossenschaftsanteile übertragen, sofern du ein anderes Mitglied findest, das diese übernimmt (§ 7 Abs. 1). Überträgst du alle deine Geschäftsguthaben, trittst du damit aus der Genossenschaft aus. Auf diesem Wege kannst du also auch ohne die zwei-jährige Kündigungsfrist austreten.

Über die Verwendung entscheiden die Mitglieder in der Generalversammlung. Bei einem Jahresüberschuss muss die Genossenschaft mindestens zehn Prozent auf die hohe Kante legen (die gesetzliche Rücklage) legen (§17 Abs. 5). Fünf Prozent werden einer Rücklage zur Förderung sozial-ökologischer Projekte zugeführt (Abs. 9). Überschüsse können nicht als Gewinne an die Mitglieder ausgeschüttet (§17 Abs. 8), sondern sollen einer nachhaltigen Betriebsentwicklung zugute kommen.

Verluste können aus Rücklagen gedeckt, auf neue Rechnung vorgetragen oder auf die Geschäftsguthaben der Mitglieder verteilt werden. (§17 Abs. 2)

Als Mitglied unserer eingetragenen Genossenschaft, haftest du nur mit deinen Genossenschaftsanteilen. Das heißt, du kannst nur das Geld verlieren, das du bei uns eingezahlt hast. Denn eine Nachschusspflicht besteht bei uns nicht (§ 4 Abs. 3 der Satzung).

Nein, das musst du nicht. Du kannst auch einfach so Mitglied werden, um uns zu unterstützen.

300 Euro sind viel Geld. Als GärtnerInnen wissen wir, wie es ist, am Existenzminimum zu leben. Gleichzeitig ist die Landwirtschaft leider sehr, sehr kapitalintensiv. Schon allein für einen einzigen Traktor müssen wir soviel bezahlen, wie andere für die Eröffnung und Einrichtung eines ganzen Cafés hinlegen. Wir wünschten es wäre anders, aber für den Betriebsaufbau braucht es daher einiges an Geld.
 
Wir haben daher die Möglichkeit einer Ratenzahlung in die Satzung aufgenommen. Das bedeutet ihr bezahlt einmalig 150 Euro und der zweite Teil wird dann über Raten, die ihr selbst bestimmen könnt, über zwei Jahre „abgestottert“.

Falls ihr es euch wirklich gar nicht leisten könnt, gibt es auch die Möglichkeit sich einen Genossenschaftsanteil zu teilen und dann zwei oder auch drei Gemüseanteile zu beziehen. Dies sollte aus den oben genannten Gründen aber eher die Ausnahme als die Regel sein. Fühlt euch dennoch nicht schlecht, falls ihr dies beansprucht. Wie gesagt: Wir wissen, wie es ist, am Existenzminimum zu leben.

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