Kultur: Herbstrübe

Wann bin ich in der Kiste:

Oktober, November

Wo komme ich ursprünglich her:

Südeuropa

Das wusstest du bisher vielleicht nicht über mich & Tipps und Tricks zur Lagerung:

Die Herbstrübe oder Weiße Rübe ist eine Speiserübe, die mit der Mairübe verwandt ist. Sie war noch vor Ankunft der Kartoffel ein zentrales Nahrungsmittel in Europa. Häufig fand die Aussaat in den abgeernteten Getreideacker statt, weswegen die Weiße Rübe bis heute auch Stoppelrübe oder Saatrübe genannt wird. Sortenabhängig kann die weiße Rübe auch violett, rot oder gelb gefärbt sein. Die Herbstrübe schmeckt wie eine Mischung aus Kohlrabi und Rettich, also mild-würzig. Im Kühlschrank sind die Herbstrüben etwa 4 Wochen lang lagerbar (im Keller sogar bis zu 10 Monate). Das Blattgrün ist ebenfalls essbar und wie Spinat zuzubereiten. Die Herbstrüben schmecken sowohl roh als auch gekocht und enthalten gesunde Nährstoffe wie Kalzium, Kalium und Vitamin A.

Was ist so gesund an mir:

Kalium wird hier extra erwähnt, da es eine leicht blutdrucksenkende Wirkung haben kann. Die deutsche Herzstiftung empfiehlt es als eine von mehreren Maßnahmen, um den Blutdruck natürlich zu senken. Kalium ist ein lebensnotwendiges Mengenelement im menschlichen Körper. Es gehört gemeinsam mit Natrium und Chlorid zu den wichtigsten Elektrolyten des Körpers. Der Großteil des Kaliums im Körper (98 %) befindet sich in den Zellen, vor allem in denen der Muskulatur (80 %). Geringere Mengen finden sich in den Zellen von Leber und Knochen sowie den roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Innerhalb der Körperzellen ist Kalium der wichtigste Elektrolyt und liegt als wasserlösliches Kation (K+) vor. Einige Gemüse- und Obstarten, z. B. Aprikosen, Bananen, Karotten, Kohlrabi, Avocado und Tomaten sind kaliumreich; besonders hoch ist dabei der Kaliumgehalt in konzentrierter Form, z. B. bei Tomatenmark oder Trockenobst. Ebenso Haselnüsse, Cashewkerne, Erdnüsse und Mandeln sowie Bitterschoko­lade und einige Mehlsorten (Dinkel-, Roggen-, Buchweizenvollkornmehl) besitzen einen hohen Kaliumgehalt.
Calcium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, mengenmäßig der wichtigste im menschlichen Körper. Fast 100 % des Calciums ist in Knochen und Zähnen enthalten – Calcium hält Knochen und Zähne stabil. Calcium ist darüber hinaus ein wichtiger Faktor bei der Blutgerinnung und unerlässlich für die Funktion jeder Körperzelle: Es stabilisiert die Zellwände, ist an der Signalübermittlung in der Zelle sowie an der Weiterleitung von Reizen im Nervensystem (z. B. Hören, Sehen, Berührungen der Haut) und in der Muskulatur beteiligt. Calciumlieferant Nr. 1 sind Milch und Milchprodukte, einige Gemüsearten wie Brokkoli, Grünkohl und Rucola, auch Mineralwasser, einige Nüsse wie z. B. Haselnüsse und Paranüsse.
Eisen ist ein wichtiger Baustein des Hämoglobins und beteiligt an der Blutbildung, dem Sauerstofftransport im Körper und an vielen Stoffwechselvorgängen. Innereien wie Leber und Niere sowie Bitterschokolade haben einen hohen Eisengehalt. Gute pflanzliche Eisenlieferanten sind z. B. Getreide­produkte wie Haferflocken und Vollkornbrot sowie Sonnenblumenkerne und Pfifferlinge. Bei Getreideprodukten ist die Verwendung der Vollkornvarianten empfehlenswert. Zudem sind grünes Blattgemüse wie Spinat, Feldsalat und Hülsenfrüchte wie Kidneybohnen, Linsen und Erbsen pflanzliche sowie rotes Fleisch und daraus hergestellte Wurstwaren tierische Eisenquellen.
Vitamin A ist wichtig für den Sehvorgang, die Immunfunktion, Zelldifferenzierung und Embryonalentwicklung. Die Provitamin-A-Carotinoide wirken antioxidativ. Die zentrale Wirkform ist Retinol. Eine Reihe von Pflanzenfarbstoffen, die Provitamin-A-Carotinoide, können im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden, β-Carotin ist dabei am Bedeutendsten. Provitamin-A-Carotinoide kommen in pflanzlichen Lebensmitteln wie Paprika, Kürbis, Aprikosen und grünem Blattgemüse vor.

Rezepte mit Herbstrübe

Kohlrübenstifte

Weiße-Rüben-Gratin

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