Nadine McNeil

Wie kommst du zu KoLa Leipzig?

Ich hatte die Ehre im Winter 2018/2019 die Aufbauphase von KoLa Leipzig ein Stück mitzubegleiten. Ich war schon einige Jahre in der Gemüsekooperative Rote Beete aktiv und hatte daher persönliche Kontakte zu den Initiator*innen des Projekts. Mich begeisterte die Idee eines ökologischen Gemüsebaubetriebs in kollektivem Eigentum, der aus dem Nischentum ausbricht und nachhaltigen Anbau von Lebensmitteln mit guten Arbeitsbedingungen für die Produzent*innen vereint.

Wofür setzt du dich im Aufsichtsrat ein? Für was bist du die AnsprechpartnerIn?

In den Aufsichtsrat bringe ich zum einen meine beruflichen Kenntnisse ein: ich bin Umweltwissenschaftlerin und Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation und arbeite für einen Leipziger Verein der sich für die sozial-ökologische Transformation unserer Gesellschaft einsetzt. Zum anderen ist mir daran gelegen, dass KoLa, neben aller Seriösität und Professionalität, ein Projekt bleibt, welches mit Leidenschaft Werte wie Fairness und Solidarität vertritt.

Was wünschst du dir von KoLa Leipzig?

Ich wünsche den InitiatorInnen von KoLa, dass ihr und unser Vorhaben ein Leuchtturm wird, der weitere Menschen ermutigt, die Produktion von lebenswichtigen Dingen selbst in die Hand zu nehmen: kollektiv und demokratisch. Ich erhoffe mir, dass der Mut wertgeschätzt wird und der Vorbildcharakter des Projekts zu einer Neuausrichtung der aktuellen Landwirtschaft beiträgt.

Dieses Vorhaben wird gefördert von:

EPLR
Geplant ist: ein modernes Niedrigenergiegewächshaus
zur nachhaltigen Produktion von Fruchtgemüse
mit einer funktional ausgestatteten Innenwirtschaft
sowie effizienter Bewässerungstechnik und
eine Richthalle für die Aufbereitung und Lagerung des Gemüses.
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Förderungen für Genossenschaften
als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe
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mitmachfond
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KoLa Leipzig wird ökozertifiziert von:

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