Niels Horstrup

Was hast du vor KoLa Leipzig gemacht?

Gärtnern, Gärtnern und ein bisschen an Maschinen schrauben.

Aufgewachsen bin ich auf dem Bioland Betrieb meiner Eltern. Eine klassische Marktgänger Gärtnerei mit knapp 15 Hecktar Anbaufläche, sieben Wochenmärkten und einer Abokiste.

Für meine Ausbildung bin ich auf einen sehr großen Gemüse-Demeterhof in Bayern und habe mir danach ein wenig Betriebe und Gärtnereien in Europa angeschaut und Erfahrungen gesammelt.

Weitere Details, lustige und spannende Geschichten meines Lebenslaufes erzähle ich dann auf dem Acker.

Wie bist du zu KoLa Leipzig gekommen?

Mai 2018:

Gerade habe ich den vorletzten Stein einer kleinen Natursteinterasse im Tessin (Italienische Schweiz) gesetzt, da klingelt mein Telefon, unbekannte Nummer:

“Hallo, hier ist Jan-Felix. Wir kennen uns zwar nicht, aber wir bekommen hier 35 Hektar Land und wollen hier die Solawi für Morgen aufbauen. Hast du Bock?”

Also gut! Über fünfeinhalb Ecken hatte das KoLa Gründungsteam erfahren, dass ich auf der Suche nach einem Projekt bin. Also bin ich für ein paar Tage nach Taucha gefahren, habe das Team kennengelernt und mit ihnen auf dem Acker der Rote Beete probe-gegärtnert.

Nach ein paar Tagen grübeln und überdenken stand mein Entschluss. Auf nach Taucha!

Was ist nun hier deine Rolle?

Gemeinsam mit Jan-Felix versuche ich mich an der Bereichsleitung Freiland.

Wenn ich nicht auf dem Acker zu finden bin, trifft man mich in der Werkstatt an, wo ich mit dem größten Vergnügen versuche, die Maschinen für unsere Bedürfnisse umzubauen und nach deren Wartung und Pflege schaue.

Und was erhoffst du dir für die nächsten Jahre vom Projekt?

Dass wir unsere gesteckten Ziele erreichen und weiterhin ambitioniert neue Herausforderungen annehmen.