Die neuen Richtpreise

Im Zweiten Jahr werden die Richtpreise etwas erhöht:

Die Ernteanteile werden alle ab Mai 2021 jeweils 50 Cent mehr kosten. Die Preise für die optionale Lieferung per Lastenrad verändern sich nicht. Bitte schaut, was euch die Ernteanteile wert sind & was ihr euch finanziell leisten könnt und lasst dies in eure Entscheidung für den Preis, den ihr zahlen wollt, hineinfließen. Wenn auch der ermäßigte Preis euren finanziellen Rahmen sprengt, schreibt uns bitte und wir finden eine individuelle Lösung. Am Geld soll es nicht scheitern!

 

Die Gründe für die Erhöhung der Richtpreise

Zu Beginn, der erste Grund: Wir sind mittlerweile eine Team von 13 Menschen, wo es unabdingbar ist pro Person jährlich eine leichte Lohnerhöhung vorzunehmen, schon allein aus Gründen des Inflationsausgleichs. Würden wir dies nicht tun, hätte unser Team jedes Jahr unterm Strich weniger Lohn, als im letzten Jahr.

Der zweite Grund ist: Die Anbauplanung ist nun so, dass 2021 mehr „teureres“ Gemüse wie Tomaten, versch. Kräuter, Auberginen, Spinat und Feldsalat in den Kisten sein wird. Also die Kisten werden zwar mehr kosten – doch die Mengen der beliebteren Gemüsesorten wurde auch erhöht.

Die Jungpflanzen für drei verschiedene Sorten Pfefferminze und weitere Kräuter sind bereits bestellt

Der dritte Grund ist: Wir werden wahrscheinlich zukünftig einen Betrag für unsere Verteilstationen bezahlen müssen. Gerade laufen hierzu noch die Verhandlungen. Diese dauern aber noch etwas an. Wir verstehen auch, dass für die Mitarbeitenden des Konsum der Aufwand der Lagerung und der Herausgabe ein Mehraufwand ist. Im Gegenzug haben wir den großen Vorteil, dass die meisten von euch die Ernteanteile sehr flexibel und bei sich in der Nähe abholen können. Die Verhandlungen umfassen zudem eine Erweiterung der Verteilstationen. Es werden 2021 noch einige mehr Verteilstationen mehr dazu kommen, so dass die Abholung noch unkomplizierter wird.

Und zu guter Letzt: Wir müssen uns eingestehen (und das tut uns auch Leid): Wir haben die notwendige Arbeitskraft für das Projekt 2020 unterschätzt. Daher haben wir die Stunden nochmal erhöht, um Überstunden vorzubeugen. Je mehr Stabilität wir dadurch im Team erreichen, desto besser und vielfältiger können wir jedes Jahr werden. Die Etablierung der fairen Löhne wirkt sich auch wiederum auf die Beibehaltung unserer ökologischen Prinzipien aus. Zum Beispiel hängt die Bodenfruchtbarkeit auch immer mit der Zeit und dem Wissen zusammen, die der oder die TraktorfahrerIn für die Bearbeitung hat.

Nachhaltigkeit hat daher auch immer was mit Langfristigkeit zu tun. Wenn wir die Fluktuation im Team so gering wie möglich halten und die Löhne beibehalten, können wir euch weiterhin mit guten, fairen, ökologischen und solidarischen Gemüse versorgen!

Wir hoffen sehr ihr habt dafür Verständnis und freuen uns auf die neue Saison mit euch! Und wie gesagt schreibt uns eine Mail, wenn euch finanzielle Gründe von der Verlängerung des Erntevertrages abhalten sollten oder nehmt gerne einen günstigeren Beitrag.