KoLa im März

Unterzeichnung des Erbbaupachtvertrages am 6. März

Dieser Vertrag hat uns, dem Kirchenvorstand Taucha und unserem Aufsichtsrat viel Kopfzerbrechen bereitet. Und nun endlich konnten wir ihn beim Notar unterzeichnen. Ein großer Meilenstein, welcher aber nun gleichzeitig auch unsere Verantwortung schwarz auf weiß manifestiert. Wir müssen buchstäblich auf den Vertrag “bauen” können” und natürlich in der Lage sein den jährlichen Pachtzins auch zu erwirtschaften. Die Unterzeichnung erfüllt uns also mit Erleichterung, aber wir haben natürlich auch ein wenig Angst vor dem Großen was nun kommt :).

Anastassia ist nun die erste offiziell angestellte Person der Genossenschaft

Willkommen im Team! Anastassia ist ausgebildete Bio-Gemüsegärtnerin und spannenderweise in Kasachstan aufgewachsen. Für uns ist dies nun der erste unterzeichnete Arbeitsvertrag von KoLa Leipzig. Es werden nun einige weitere folgen. Je nachdem wie gut es läuft könnt wir insgesamt bis zu neun Personen bis Juni 2020 anstellen. Die nächsten Arbeitsverträge gehen dann an Jan-Felix, Hanno, Niels, Eva, Johanna, Konrad und Jan-David. Wir werden uns hier alle nochmal einzeln ein bisschen vorstellen. Da wir gerade (und vlt auch die nächsten Monate – siehe Corona-Beitrag)  keine Ackereinsätze anbieten können, könnt ihr uns so zumindest digital ein klein bisschen kennen lernen.

Die ersten Köhler sind nun in der Erde. Fine,- die Hofhündin ist hin,- und weg.

Und das Wichtigste: Die allererste Pflanzung

Was für ein tolles Gefühl. Endlich können wir auf dem Acker, nach zwei Jahren Vorbereitung und (fast) purem Büro.

Brokkoli, Kohlrabi, Blumenkohl und Salate sind nun in der Erde – abgedeckt mit einem wärmenden und so wachstumsfördernden Vlies, denn es gibt ja doch auch ab und zu noch Minusgrade in der Nacht. Die Bewässerung ist ebenfalls eingetroffen: Leichte Aluminiumrohre, welche wir nun am Montag verlegen werden. Das Gute an den Rohren ist tatsächlich das Gewicht. Im Vergleich zu früher verwendeten (Schwer-)Metallrohren, lassen sich diese Rohre auch alleine problemlos transportieren. Wir können dann auch schnell mal einen Bewässerungsstrang ein paar Beete weiter tragen ohne viel Zeit und Arbeitskraft zu verlieren. Das ist wirklich ein großer Fortschritt für den gärtnerischen Alltag. Allerdings müssen wir nun auch mit ein klein bisschen mehr Fingerspitzengefühl arbeiten: Wir brauchen durch die Mobilität zwar weniger Rohre, aber die Rohre brechen und verbiegen schneller. Wäre auch zu schön, wenn alles nur Vorteile hätte.