Corona. Was nun?

Zuerst: Wir nehmen die Entwicklungen in Italien und die Prognosen für Deutschland sehr ernst und auch als “einfache” Gemüsegenossenschaft wollen wir an einer weiteren Eindämmung mitwirken. Hierzu noch ein Artikel der Süddeutschen Zeitung: Die wucht der großen Zahl.

Das heißt konkret: Alle (wenn auch wenigen) Veranstaltungen werden abgesagt. Das ist natürlich sehr schade. Gerade jetzt am Anfang. Die Genossenschaft lebt (und wird belebt) von dem persönlichen Kontakt untereinander. Die Veranstaltungen sind jedoch nicht existenziell und wir werden diese nachholen.

Wir stellen uns zudem auf das Szenario ein, dass wir – wenn im Mai geerntet wird, im Packteam und bei der Ernte Mundschutz tragen werden. Es muss zudem im Packbereich regelmäßig desinfiziert werden. Diese Maßnahmen werden bereits jetzt schon von der Gemüsegenossenschaft “Die Kooperative” in Frankfurt am Main umgesetzt. Allerdings wissen wir nicht ob wir überhaupt noch an diese knappe Ausrüstung heran kommen (wollen) oder ob dies nicht gleich dem medizinischen Personal vorbehalten werden sollte. Also ihr seht, da ist viel Unsicherheit.

Wer sich krank fühlt muss, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, zu Hause bleiben können – auch wenn dann evtl. Arbeit liegen bleibt. Wir stellen uns dementsprechend auf einen höheren Arbeitskräfte-Ausfall ein, allerdings sind wir auch relativ gut besetzt, so dass wir hoffen dies abpuffern zu können.

Wir werden euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wenn es weitere Beeinträchtigungen im Anbau gibt und rufen dazu auf die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts umzusetzen.